Kompetenznetzwerk
Informationstechnologie zur Förderung der
Integration von Menschen mit Behinderungen
Tätigkeitsbereiche

Forschung & Entwicklung

Das Kompetenznetzwerk KI-I ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, bei der sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung einen maßgeblichen Schwerpunkt darstellen. Die Forschungsschwerpunkte am KI-I sind die Zugänglichkeit und Bedienbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien  (<acronym>IKT</acronym>), zugänglich gestaltete Services und Dienstleistungen, sowie die Verbesserung der Lebenssituation und die Erhöhung der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit von Menschen mit Behinderungen.

Informations- und Kommunikationstechnologien & Assistierende Technologien

Assistierende Technologien helfen Menschen mit Behinderungen ihre Behinderung zumindest teilweise zu kompensieren sowie Fähigkeiten und Möglichkeiten einer möglichst gleichberechtigten Teilnahme an der Lebenswelt zu stärken. Das KI-I und sein Team entwickeln dabei neue Möglichkeiten, Zugänge und Bedienparadigmen, damit Assistierende Technologie noch besser auf die konkreten Bedürfnisse der einzelnen Personen eingeht.

Ausgewählte Referenzprojekte:

Barrierefreies Web- und Softwaredesign

Das KI-I ist eine der führenden Organisationen im Bereich des barrierefreien Web- und Softwaredesign in Österreich. Regelmäßig unterstützt es eine Vielzahl von Organisationen, Einrichtungen und Firmen bei deren barrierefreier Umsetzung von Webseiten oder bei barrierefreier Implementierung von Software. Die Angebote des KI-I reichen vom schnellen Quickcheck bis hin zur barrierefreien Implementierung und Umsetzung. Das KI-I nimmt dabei verschiedene Rollen ein, die von der Ausschreibung, über Umsetzung und Begleitung, bis hin zur Kontrolle und Abnahme reichen.

Zu seine Kunden zählt das KI-I beispielsweise

Die mit Unterstützung des KI-I entwickelten barrierefreien Webseiten wurden bereits mehrfach international ausgezeichnet. So erhielt Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.help.gv.at als eine von nur zwei österreichischen Webseiten die „goldene Biene“ und die Homepage der Öffnet externen Link in neuem FensterStadt Linz wurde mit der „silbernen Biene“ ausgezeichnet.

Intelligente Umgebungen und Smart Environments

Obwohl ursprünglich zur einfacheren Verwaltung der elektrischen Gebäudeinfrastruktur entwickelt, erhalten Gebäudeautomtisierungssysteme mehr und mehr Einzug in den Privatbereich. Im Privatbereich wird der gesteigerte Komfort besonders hervorgehoben. Zudem hat sich gezeigt, dass auch Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen von einer derart ausgestatten Umgebung sehr profitieren. Einerseits beruht dies auf der Sensortechnik, mit der sich ein höheres Maß an Sicherheit realisieren lässt, andererseits auch auf der Steuerbarkeit, da mit einer einzigen Bedieneinheit (z.B. Umgebungssteuerung, Smartphone) die komplette Umgebung fernbedienbar wird. Das KI-I beschäftigt sich mit diesen Aspekten und findet konkrete Lösungen und Konzepte, die für Menschen mit Behinderungen optimiert sind.

Referenzprojekt:

  • Projekt Dauphinestraße, Assista Soziale Dienste GmbH